Meditationsweg Retzstadt

14. April 2008

Auf der Breitfeldhöhe - Eine tiefe menschliche Sehnsucht tut sich hier oben auf. Über den Dingen stehen. Hier kann ich vieles überblicken und nichts versperrt mir die Sicht.

Herbst im Retztal

7. November 2007

Herbstbild

Dies ist ein Herbsttag, wie ich keinen sah!

Die Luft ist still, als atmete man kaum,

und dennoch fallen raschelnd, fern und nah,

die schönsten Früchte ab von jedem Baum .

O stört sie nicht, die Feier der Natur!

Dies ist die Lese, die sie selber hält,

denn heute löst sich von den Zweigen nur,

was vor dem milden Strahl der Sonne fällt.

 (Friedrich Hebbel)

Streuobstwiesen

25. October 2007

Auf einem einzigen alten Apfelbau beispielsweise können mehr als eintausend verschiedene Insekten leben, Insektenarten wohlgemerkt, nicht nur Exemplare. Gartenschläfer und Fledermäuse hausen als Untermieter in den Baumhölen. Hier findet man noch die Würger und Spechte sowie die in ihrem Bestand gefährdeten Vogelarten Steinkauz, Pirol und Wendehals.

In dem halbmeterhohen Grasdschungel  unter den Bäumen krabbeln Käfer, Spinnen, Schnecken, Asseln, hüpft die Erdkröte, raschelt der Igel. Hier gauckeln Falter, summen Bienen und Schebfliegen

Wildsträucher

25. October 2007

Die Feldhecke, die Lebensader unserer Flur. Der fränkische Heckengürtel lehnt sich meist an Ackerterrassen, Feldhaine und Steinriegel an. In dieser Feldhecke wachsen Schlehe und Weißdorn, Wildrose, Hartriegel und Hasel, Faulbaum und Feldahorn, Holunder, Vogelkirsche und Pfaffenhütchen. In ihrer Artenvielfalt erscheint die bunte Feldhecke als Spiegelbild der benachbarten Waldsäume.

Im Frühjahr blüht die Feldhecke als summende Bienenweide, und über ihre Bedeutung für die Vogelwelt ist jedes Wort überflüssig.

Retztal

22. October 2007

Die Welt, in der wir leben, fordert heute sehr viel von uns. Hektik, Leistungsdruck, häufige Anspannung am Arbeitsplatz und in den zwischenmenschlichen Beziehungen erzeugen schädlichen Stress. Wir drehen uns im Kreis und sehen vor lauter Licht die Sterne am nächtlichen Himmel nicht mehr. Gerade in dieser Schnelllebigkeit sind Rückzugsmöglichkeiten in die Stille sehr wichtig, um den Blick wieder freizubekommen für das Wesentliche in unserem Leben.

Die Umgebung Retzstadts und Retzbachs mit ihrer abwechslungsreichen Landschft bietet viele solcher Ruheräume, in denen Wanderer, die sich auf die vielen Eindrücke einlassen, Ruhe und Kraft für Leib und Seele gewinnen.

Retz

18. October 2007

Retzbach

17. October 2007

Ackerbegleitpflanzen

16. October 2007

Fällt der Begriff “Kräuter”, so mögen wir an Heilkräuter oder Küchenkräuter denken. Die aufkommenden Gefühle können dabei sehr verschiedener Natur sein, je nach den Erfahrungn des Betrachters. Anders bei Unkräutern. Hier zeichnet sich eine kompromißlose Gegenreaktion ab, ein Gefühl der Abwehr macht sich breit. Unser Denken und Handeln richten sich auf der ganzen Linie gegen das Unkraut: am liebsten für immer ausrotten!  Aber: Unkraut vergeht nicht.

Wildpflanzen, dazu gehören auch die sogenannten Unkräuter, haben eine ganz bestimmte Aufgaben im Haushalt der Natur zu erfüllen.  Der große Organismus Natur braucht ihre Hilfe. Nackte Böden werden bedeckt. Das Wurzelwerk hält den Boden fest, verhindert Abtragungen und liefert Nährstoffe. Insekten, Vögeln und anderen Wildtieren dienen Blätter, Blüten und Samen als Nahrung. So brauchen die Raupen  des Distelfalters, des Admirals und des kleinen Fuchses Brennesseln oder Disteln zu ihrer Entwicklung.

Wald

16. October 2007

Alles Leben ist in Ökosysteme eingebettet und kann nur in diesen bestehen. Erst das Zusammenspiel unzählbarer Einflüsse läßt auch das Ökosystem Wald als Ganzheit leben und überleben. Baum und Vogel, Insekten und Blüten, Boden und Pilze - jeder braucht jeden, direkt oder auf Umwegen. Alles ist abgestimmt, alles funktioniert in einer stillen Größe.

Auf einem Hektar Wald können sich 10 Hektar Blattoberfläche ausbreiten - biologische Sonnenkollektoren. Der lebende Wald ist ein gewaltiger Energiespeicher. In nur fünf Jahren hat der Waldgürtel unserer Erde genausoviel Sonnenenergie gespeichert, wie im gesamten Welterdölvorrat enthalten ist.

Insekten

12. October 2007

In keiner anderen Gruppe der Tierwelt gibt es eine solche Mannigfaltigkeit der Formen und Farben, der Lebensweisen und Lebensräume wie bei den Insekten.

Es gibt etwa 1 Million bekannter Insektenarten.